
Am 24.12. wähnte ich mich eigentlich auf der sicheren Seite, was das Weihnachtsgeschäft anging: Auch der allerletzte Spätzünder hatte seine Weihnachtskarte (der Rekord lag vorletztes Jahr beim 23. Dezember).Doch da gibt es noch die Bild-Zeitung:
Am 26. bekam ich den Anruf, dass in Los Angeles jemand die Familie seiner Ex-Frau mittels Pistole ausgelöscht hatte. Ich sollte die Situation illustrieren, wie der Mann an der Haustür klingelt, die Waffe im Anschlag...
Weitere zwei Tage später dann eine Situation aus Köln, wo ein Jäger stark alkoholisiert "russisch Roulette" spielte - und verlor.
Weihnachten ist nicht immer nur kitschige Postkartenromantik; leider führt der zwangsweise Kontakt mit Angehörigen bei einigen Menschen zu ganz bizarren Verhaltensmustern.
Und ich finde die "Bild" ist besser als ihr Ruf - schließlich widerstand sie der Versuchung, die Tragödien während des Betätigens der Waffen mit reichlich Blut darstellen zu lassen.
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